15. – 17. April 2016 – Holzbauwelt

Für das Wochenende vom 15.-17. April haben wir als Gemeinde die Holzbauwelt – ein Event für Kinder von dem Bibellesebund Deutschland – in unsere Räumlichkeiten eingeladen.
Die Holzbauwelt ermöglicht es Kindern, meterhohe Türme, Tore, Häuser und Stadtmauern aus kleinen Holzklötzen zu bauen und gemeinsam einzigartige Bauwerke zu errichten. In den Baupausen entdecken sie außerdem verschiedene Bauprojekte in der Bibel und erleben, dass diese Geschichten auch für sie noch aktuell sind.
Am Freitag Nachmittag sind ein riesiger Container mit ca. 90 Baukisten mit insgesamt 60.000 Holzbausteinen und Ruth Erichsen, Referentin für die Arbeit mit Kindern, in der EFG Arpke eingetroffen.
Nur wenig später, um 16 Uhr nämlich, sollte es dann auch schon richtig losgehen.
Insgesamt 28 Kinder zwischen 7 und 13 Jahren hatten sich zu diesem Event einladen lassen. Am Eingang bekamen sie ihren Bauausweis in Form eines Namenschildes und nach einer kurzen Begrüßung durch Ruth, in der die Bauregeln erklärt wurden, durften die Teilnehmer zu zweit schon erste Bautechniken ausprobieren.
Das Foyer wurde schließlich in zwei Hälften aufgeteilt und für die jeweilige Hälfte ein Stadtplan ausgearbeitet. Und dann wurde schon fleißig darauf los gebaut, erste Gebäude und Türme errichtet und natürlich die Stadtmauer drumherum gezogen.
In der ersten Baupause lernten die Kinder Nehemia kennen, der beim König um die Erlaubnis bat, die Stadtmauer Jerusalems wieder aufzubauen. Mit Gottes Hilfe und zusammen mit den Bewohnern Jerusalems sollte dies möglich sein.
Anschließend besprachen wir die Geschichte in Kleingruppen.
Nach einer kleinen Stärkung, wurde bis 19 Uhr weiter eifrig an der Stadt gebaut, doch leider musste dann schon aufgehört werden.

Am Samstag Morgen hat sich das Bauteam um 10 Uhr wiedergetroffen und sich nach einem kurzen thematischen Einstieg mit Baulehrling Börni und dessen Bauleiter, die von zwei Mitarbeitern gespielt wurden, wieder an die Arbeit gemacht.
Während einer weiteren Baupause erfuhren die Kinder, wie es mit Nehemia und seinem Mauerbau weiter gegangen war und trafen sich anschließend wieder in den Kleingruppen.
Nach dem Mittagessen haben einige Spiele draußen für etwas Bewegung gesorgt, da man sich inzwischen auf der Baustelle ganz vorsichtig bewegen musste.
Bis 16 Uhr folgten eine weitere Bauphase und eine dritte Einheit zu Nehemia.
Zu der Stadt Jerusalem im Foyer wurde parallel im großen Saal mitten auf der Bühne ein gewaltiger Turm errichtet. Abwechselnd durften jeweils sechs Kinder unter Leitung der Referentin Ruth daran bauen. Am Nachmittag mussten die Stadt sowie der Turm fertiggestellt werden.

Im abschließenden Gottesdienst am Sonntag Vormittag, den die Kinder teilweise mitgestaltet haben, wurde die Geschichte Nehemias abgeschlossen und von den Bautagen berichtet.
Den Höhepunkt des Gottesdienstes sollte der Einsturz des großen Turms bilden, wozu schon am Samstag zwei Kinder bestimmt worden waren.
Bevor er jedoch zum Einsturz gebracht wurde, wurde bekannt gegeben, dass wir 88 von 90 Kisten und damit knapp 58.000 Bausteine verbaut hatten und dass der große Turm über 3,5 Meter hoch gebaut worden war.
Mit dicken Hämmern schlugen die auserwählten Kinder nun Löcher in den Turm, bis er schließlich zusammenkrachte.
Auch die restlichen Bauwerke wurden von den Kindern im Anschluss an den Gottesdienst zum Einsturz gebracht und die Bauklötze von der Gemeinde wieder in die Kisten geräumt.
Neben dem Spaß am Bauen gab die Holzbauwelt die Möglichkeit, Kinder durch biblische Geschichten mit Jesus bekannt zu machen und sie in ihrer Kreativität und ihrem Sozialverhalten zu fördern.
Ein abschließendes Feedback zeigte, dass sich das Event gelohnt hatte.

-Helen Schulz